Wann zum Arzt?
Bei starken Beschwerden im Afterbereich muss unbedingt der Arzt aufgesucht werden, denn nicht immer sind Hämorrhoiden die Ursache.
Nur ein Arzt kann nach eingehender Untersuchung entscheiden, ob die Beschwerden tatsächlich durch Hämorrhoiden verursacht sind. Denn auch andere Veränderungen wie der schmerzhafte Verschluss eines Blutgefäßes (Thrombose) oder stark vergrößerte Schleimhautfalten im Bereich des Afters (Marisken) können ähnliche Beschwerden hervorrufen. Bei Blut im Stuhl kann auch eine Krebserkrankung vorliegen.
In folgenden Fällen sollte ein Arzt aufgesucht werden:
Erster Ansprechpartner ist in der Regel der Hausarzt. Empfehlenswert ist es auch, einen Facharzt für Enddarmerkrankungen (Proktologe) aufzusuchen, da dieser auf die Diagnostik und Behandlung derartiger Beschwerden spezialisiert ist.
Der Proktologe wird den Afterbereich mit dem Finger abtasten oder evtl. mit einem Instrument (Proktoskop) untersuchen und kann auf diese Weise feststellen, ob die Beschwerden von Hämorrhoiden herrühren oder andere Gründe haben.
Bei leichteren Hämorrhoiden-Beschwerden wird der Arzt örtlich wirksame Hämorrhoiden-Salben oder -Zäpfchen oder Sitzbäder empfehlen.
In schweren Fällen - insbesondere in den Stadien III und IV - kann es notwendig sein, die Hämorrhoiden durch eine Operation zu entfernen. Folgende operative Eingriffe werden heute bevorzugt angewendet:
In folgenden Fällen sollte ein Arzt aufgesucht werden:
- bei starkem Juckreiz und Nässen im Afterbereich
- bei Schmerzen beim Stuhlgang
- beim Auftreten von schmerzhaften Knoten im Afterbereich
- bei Blutungen
- wenn die Beschwerden während einer ein- bis zweiwöchigen Eigenbehandlung mit rezeptfreien Hämorrhoiden-Medikamenten nicht nachlassen oder sich verschlimmern
Erster Ansprechpartner ist in der Regel der Hausarzt. Empfehlenswert ist es auch, einen Facharzt für Enddarmerkrankungen (Proktologe) aufzusuchen, da dieser auf die Diagnostik und Behandlung derartiger Beschwerden spezialisiert ist.
Der Proktologe wird den Afterbereich mit dem Finger abtasten oder evtl. mit einem Instrument (Proktoskop) untersuchen und kann auf diese Weise feststellen, ob die Beschwerden von Hämorrhoiden herrühren oder andere Gründe haben.
Bei leichteren Hämorrhoiden-Beschwerden wird der Arzt örtlich wirksame Hämorrhoiden-Salben oder -Zäpfchen oder Sitzbäder empfehlen.
In schweren Fällen - insbesondere in den Stadien III und IV - kann es notwendig sein, die Hämorrhoiden durch eine Operation zu entfernen. Folgende operative Eingriffe werden heute bevorzugt angewendet:
- Verödung (Sklerosierung)
- Abschnürung der vergrößerten Hämorrhoiden mithilfe eines Gummibandes (Gummibandligatur)
- Operation unter Narkose (meist im Krankenhaus)
Quellen:
Stiftung Warentest: Handbuch Selbstmedikation, Berlin (2002/2003)
www.haemorrhiden.net
Lennecke/Hagel/Przondziono: Selbstmedikation. Leitlinien zur pharmazeutischen Beratung, Deutscher Apotheker Verlag, Stuttgart, 3. Auflage (2007)
Stiftung Warentest: Handbuch Selbstmedikation, Berlin (2002/2003)
www.haemorrhiden.net
Lennecke/Hagel/Przondziono: Selbstmedikation. Leitlinien zur pharmazeutischen Beratung, Deutscher Apotheker Verlag, Stuttgart, 3. Auflage (2007)
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